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Elling E6

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Elling E6 – Mit der Familienyacht über den Atlantik

Die im niederländischen Städtchen Aalst gefertigten Elling-Yachten genießen unter Schiffsliebhabern einen hervorragenden Ruf. Die kompakten und luxuriösen „Ellinge“ zählen zu den besten Yachten der Welt. Das Sicherheitskonzept der mit CE-Kategorie A zertifizierten Schiffe ist einzigartig. Eine gekenterte Elling richtet sich wie ein Rettungsboot selbst wieder auf! Anfang Mai 2016 wurde in Amsterdam von Neptune Marine–Werftchef Anton van den Bos die brandneue und 65-Fuß-Yacht “Elling E6” dem Fachpublikum vorgestellt. Nicht nur die Weltpremiere der Luxusyacht konnte sich sehen lassen, auch die technischen Features des Schiffes beeindrucken.

Premiere der Elling E6 im Mai 2016 in Amsterdam
Bei der Elling E6-Premiere in Amsterdam wurde die Yacht sofort in Beschlag genommen

Sie möchten mit der eigenen Familienyacht den Atlantik überqueren und dabei nicht mal eine Tankfüllung Diesel verbrauchen? Und wenn das Schiff auf tosender See kentern sollte, müsste es sich von selbst wieder aufrichten? Kein Problem, kaufen sie sich eine „Elling E6“! Für ziemlich viel Geld bekommen sie dann das Beste was moderner niederländischer Yacht-Schiffbau zu bieten hat. In über 40 Jahren hat sich die im niederländischen Städtchen Aalst ansässige Werft ‘Neptune Marine Shipbuilding bv.’ auf die Fertigung hochwertiger Yachten spezialisiert, baute als einer der ersten Werften in der Welt Boote aus GFK mit dem hohen Standard holländischer Superyachten. Als 1997 die erste Elling vom Stapel lief, waren in das Boot die Erfahrungen weltweit Tausender Wassersportler in Sachen Sicherheit, Komfort und Luxus-Spezifikationen geflossen. Die Holländer wollten „das schönste Boot der Welt“ bauen und das ist ihnen nach dem Entwurf des berühmten Yacht-Designers Ken Freivokh auch eindrucksvoll gelungen. Über „das schönste Boot der Welt“ lässt sich streiten und ein großer Teil der Schönheit kommt bei der neuen Elling E6 auch von innen.

Fachjournalisten, Elling-Eigner und Gäste fachsimpelten auf der neuen Elling E6

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Der wirtschaftliche Erfolg im Abverkauf der Elling-Modelle E3 und E4 (2016 zusammen über 300 verkaufte Einheiten) wurde zum Ansporn für die Crew um Wertchef Anton van den Bos, ein weiteres und größeres Modell auf Kiel zu legen. Mit dem E6-Projekt stößt die Werft im Vergleich zu den Modellen E3 und E4 in eine neue Größenklasse zu vor, verlängert die Ellings um gleich fünf Meter. Damit haben sich die Möglichkeiten für luxuriösen Innenausbau und technische Finessen enorm erweitert. Eine knapp 20 Meter lange „Elling E6 Ultimate“ bewegt sich messerscharf am perfekten Schiff und ist ohne Zweifel ein sehr schönes Boot, das in dieser Klasse keine Wünsche offen lässt.

Ein Bootskorso mit über 40 Elling-Yachten führte zum Fort Pampus bei Amsterdam
Die neue Elling E6 ist die perfekte Familienyacht für eine Atlantiküberquerung

Um den innovativen und technologischen Fortschritt der niederländischen Werft Neptune Marine zu präsentieren, wurde die Vorstellung der neuen E6 Anfang Mai in Amsterdam zünftig und pompös gefeiert. Neben Fachjournalisten und potentiellen Elling-Käufern, waren auch die Eigner von 40 Ellings mit ihren Yachten eingeladen! Ein Parade-Bootskorso, angeführt von der neuen E6, führte zum Fort Pampus, einer kleinen Insel im IJmeer, östlich von Amsterdam. An Bord der E6 konnte der Skipper-Reporter die Yacht unter die Lupe zu nehmen.

Festachen der Elling E6 am Fort Pampus Im IJmeer

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Ein Größenvergleich mit anderen Booten bringt die Größe der 20 Meter langen Elling E6 zum Ausdruck

Nähert man sich der Elling E6 auf einem Bootssteg, so wird sie optisch immer größer. „Nur“ 20 Meter lang, erinnert ihr schnittiges Design an Maxi-Yachten jenseits der 30 Meter. Mit einem üblichen Stahl-Verdränger hat der GFK-Halbgleiter nichts gemein. Es gibt kein Poopdeck über einer Achterkajüte, keinen Außensteuerstand und keine turmhohe Flybridge mit angeschweißtem, stählernem Schanzkleid. Schlichte Eleganz macht die Ellings zu etwas ganz Besonderem. Und in einer E6 gibt es nur zwei Treppen: Zwei Treppen zum Einstieg am Heck und den Niedergang vom Deckshaus zum Unterschiff – fertig. Dieses „stufenarme“ Konzept lernt man zu schätzen, je länger man sich auf einem Schiff bewegt. Für Anlegemanöver gibt es auf beiden Schiffsseiten in den Rumpf eingelassene Tritte.

Über das Achterdeck betritt man das großzügige und edel ausgestattete Deckshaus. Doppelverglaste und getönte Scheiben gewähren einen 360 Grad-Rundumblick. Ein riesiges Schiebedach vermittelt Cabrio-Feeling Der doppelsitzige Steuerstand mit einer gegenüberliegenden zweier Sitzgruppe vermittelt das Gefühl auf einer Kommandobrücke zu sitzen. Zwei 16 Zoll- Raymarine e165 Multifunktionsdisplays dominieren den Steuerstand. Neben Radar, Autopilot und AIS 650 befindet sich ein „Seakeeper 9000 Gyro Stabilizier System“ an Bord. Es gleicht zu 80 Prozent alle Rollbewegungen des Schiffes aus und sorgt für ruhigen Schlaf wie in Abrahams Schoß. Diese 550 Kg schwere und etwa ein Kubikmeter große technische Einheit schlägt mit einem Preis zu Buche, für den normale Menschen ein ganzes Boot kaufen. Aber geil ist es schon – salopp gesagt.

Der bestens ausgestattete Steuerstand der Elling E6 zeigt sich funktional-praktisch

Hinter dem Cockpit befindet sich eine Lounge für bis zu acht Personen mit Entertainment-Center, Ledersitzgruppen, TV und einem Weinkühlschrank. Von hier aus lässt sich das Fahrgeschehen bestens beobachten. Man sitzt windgeschützt und hat dank Schiebedach über sich die Sonne. Wer braucht da schon eine offene und zugige Flybridge?

Ein Weinkühlschrank darf in dieser Preisklasse nicht fehlen

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Gediegene Sitzmöbel und ein ausfahrbarer TV-Bildschirm im Cockpit

Über einen großzügigen Niedergang gelangt man in den großen Salon des Unterschiffs, dessen gesamte stilvolle und luxuriöse 5-Sterne Ausstattung aus feinem Kirschholz ebenfalls absolut keine Wünsche offen lässt. Das „Wohnzimmer“ der Elling E6 mit Esstisch, schweren Sesseln und TV ist genau der Ort für konspirative Gespräche, Geschäftsabschlüsse oder frivole Freizeitaktivitäten. Ganz schön stylisch und kuschelig. Der weitere Luxus ist auf Schiffen dieser Preisklasse quasi Standard und hier nur kurz umrissen. Das Schiff verfügt über eine Pantry mit 120-Liter-Kühlschrank, einen Gefrierschrank, ein 4-Zonen-Cerankochfeld mit Backofen, eine Mikrowellenkombination, Dunstabzugshaube, Doppelspülbecken, Waschmaschine und Trockner sowie einen Weinkeller.

Der luxuriöse untere Wohnbereich präsentiert sich in feinem Kirschholz-Ambiente
Die edle Pantry steht einer gehobenen Einbauküche nicht nach

Im Bug der Elling E6 gibt es eine VIP-Kabine mit freistehendem Doppelbett, Toilette und separater Dusche. Steuerbords liegt eine Gästekabine mit zwei Kojen, Toilette und separater Dusche. Die große Eignerkabine im Heck kann variabel eingerichtet werden, verfügt selbstverständlich über eigene Toilette und großer Duschkabine.

Doppelbett in der Eignerkabine der Elling E6

Der Clou: Neben der Garage (Storage) für das Beiboot (Dinghi) am Heck, befindet sich backbords eine kleine „Marinero-Kabine“, also eine kleine Kajüte für einen Matrosen oder Bootsmann. Diese Koje ist nur von außen über das Heck zu erreichen.

Selbstverständlich gibt es an Bord der Elling E6 auch eine Dinghi-Garage

Wir setzen natürlich auch bei der Elling E6 auf unser einzigartiges Sicherheitskonzept“, erklärt Neptune Marine CEO Anton van den Bos. „Der Rumpf unserer Schiffe wird mit Aramid-Fasern wie Kevlar oder Twaron verstärkt. Das schützt vor Schlägen von außen durch Treibgut, Kollisionen und Grundberührungen.  Der Rumpf bekommt durch Kevlar eine 4-5 mal höhere Festigkeit als Stahl. Sollte das Schiff bei Seenot durchkentern, richtet sich eine Elling selber wieder auf. Der tiefe Schwerpunkt, abgedichtete und doppelverglaste Fenster und ein pneumatisch verriegeltes Schiebedach machen das möglich.“ Den von Anton van den Bos selbst durchgeführten Kentertest kann man auf YouTube oder der Webseite anschauen.

Der Rumpf der Elling E6 ist aus einem Verbund von GFK und Kevlar gefertigt

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Auch beim Motorenkonzept geht Neptune Marine eigene Wege. Statt Doppelmotorisierung (bei Ausfall eines Motors wird der zweite Motor in ein Notprogramm geschaltet) setzen die Ellings auf zwei separate Motoren mit eigenem Tank, Getriebe, Stromversorgung, Propeller usw.. So kann der Volvo Penta – Hilfsmotor (D2-75) mit Saildrive das Schiff bei Ausfall der 900-PS Hauptmaschine Volvo Penta (D13-900) noch sicher weiter vorantreiben. Ausgerüstet mit einem 5-Blatt-Propeller, einer flexiblen Wellenkupplung und einem 8-fach isolierten Motorraum, entwickelt das Schiff im Innenraum einen Geräuschpegel von nur 70dB. Zudem steht die Antriebsmaschine auf weichen Gummilagern. Der nach Achtern tiefer gehende Kiel der Elling E6 schützt Propeller und Ruderblatt.

Ankunft der Elling E6 in der Amsterdam Marina

Ein weiterer Clou ist, dass man die Elling E6 per Fernbedienung ganz gemütlich z.B. von der Sitzbank auf dem Vorderdeck bedienen kann und so stets die volle Kontrolle über das Schiff hat – genial! Per Yachtkontroller (Bug- und Heckstrahlruder) und Fernbedienung ist das relativ große Schiff im Handling besser als manches kleine Boot und lässt sich von einem Ehepaar problemlos und entspannt fahren.

Der Traum Elling E6 ist in der Ultimate-Version für knapp 1,5 Millionen Euro plus Mehrwertsteuer zu haben

Für die meisten Menschen dürfte die Anschaffung einer Elling E6 eher problematisch werden. In der Ultimate-Version schlägt das Schiff mit 1.485.000 Euro ohne Mehrwertsteuer zu Buche. Dafür gibt es dann aber die Familienyachtyacht für die Atlantiküberquerung. Das man dabei den Tank nicht einmal leer fahren muss, ist doch auch schon mal viel wert…

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