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Test: Bella 700 Raid

Praktische und wetterfeste Pilothouse-Cruiser unter 25 Fuß gehören zu den Lieblingen von Küstenskippern und Meeresanglern. Mit der Bella 700 Raid brachte die finnische Bella-Werft ein Modell auf den Markt, das mit seiner enormen Vielseitigkeit viele Pluspunkte sammelt.

An dem seit den frühen 1970er-Jahren von “Big Boss” Raimo Sonninen gemanagten Bootsbauunternehmen aus dem ostfinnischen Kuopio ist der amerikanische Brunswick-Konzern beteiligt. Mit den bekannten Marken Bella Boats, Flipper und Aquador kann Bella-Veneet Oy auf ein facettenreiches Angebot verweisen. Die an verschiedenen Produktionsstätten innerhalb Finnlands gefertigten GFK-Gleiter erfreuen sich speziell in Norwegen und Schweden großer Popularität. Folglich werden dorthin auch die meisten Bella-Entwürfe geliefert. Allein diese Tatsache zeugt von der Rauwasser- und Seetüchtigkeit der nordischen Boote. Im Exportranking landet Deutschland immerhin auf dem dritten Platz. Seit 2010 entwirft der renommierte norwegische Industriedesigner Espen Thorup die Bella- und Flipper-Boote, die schon mehrfach für ihre innovativen Detaillösungen und die eigenwillige Formensprache ausgezeichnet wurden. Die im Sommer 2016 vorgestellte Bella 700 Raid ist ein 6,65 m langes Universalboot, das jedem Wetter trotzen soll und sich sowohl für private als auch für kommerzielle Einsatzzwecke anbietet.