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Beneteau Swift Trawler 35

Cleverer Küstenkreuzer

Die Beneteau Swift Trawler gehören zu den beliebtesten Fahrtenschiffen. Wir haben uns die neue Swift Trawler 35 näher angesehen.

Schon 1884 von einem gewissen Benjamin Beneteau im französischen Saint-Gilles-Croix-de-Vie als kleiner Handwerksbetrieb gegründet, gehört die Beneteau-Gruppe heute zu den größten Bootsherstellern der Welt. Die an der Atlantikküste beheimatete Werft überlebte zwei Weltkriege und überstand unter der Führung von Madame Annette Beneteau-Roux, der Enkelin des Firmengründers, auch die globale Bootsbaukrise der 1990er-Jahre. Aus dem mittelständischen Unternehmen entwickelte sich die rasch wachsende Beneteau-Group, die immer mehr namhafte Bootsmarken unter ihrem Dach vereint. Die 1995 erfolgte Übernahme des ewigen Konkurrenten Jeanneau bescherte beiden Marken einen innovativen Schub. Mit Monte Carlo Yachts etablierte Beneteau in der Saison 2008 die erste eigene Luxusyacht-Range. Und da 2014 auch die nordamerikanische Rec Boat Holdings LLC übernommen werden konnte, bereichern mit Four Winns, Glastron, Wellcraft und Scarab gleich vier allseits bekannte US-Bootsfabrikate das vielschichtige Portfolio der Beneteau-Gruppe.

Zur Swift-Trawler-Serie gehören nach wie vor vier Modelle in Längen von 30 bis 50 Fuß. Die hier getestete Swift Trawler 35 soll die erfolgreiche 34er ersetzen, die mit mehr als 350 Stapelläufen zum meistverkauften Freizeitschiff dieser Kategorie avancierte. Mit einer dazugewonnenen Rumpflänge von fast einem Meter gegenüber der Vorgängerin bietet die neue GFK-Yacht noch mehr Komfort und Sicherheit. Die von Andreani Design gestylte Swift Trawler 35 verfügt über einen von Beneteau Power entwickelten Halbgleiter-Rumpf mit nach oben ausgeweiteter Bugform und ist generell mit einem 312,5 kW (425 PS) leistenden Cummins-Diesel bestückt. Die Flybridge kann wahlweise mit einem Softtop oder Bimini-Verdeck überdacht werden und unterstreicht sowohl die markante Linienführung als auch den Charakter als seetaugliches Tourenboot. An Bord geht es je nach Anlegesituation entweder übers Heck oder durch eine Tür in der Steuerbord-Schanz mit direkter Anbindung des 40 cm breiten Laufdecks…